Die Eltern

Eltern und Schule nehmen unterschiedliche aber sich ergänzende Bereiche im Zusammenhang von Bildung und Erziehung wahr. Bei Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung zeigt sich die Notwendigkeit von Zusammenarbeit in besonderem Maße.

Die Ruth-Cohn-Schule hat die Elternarbeit konzeptionell ausgearbeitet und festgeschrieben.

Die Eltern bekommen regelmäßige Rückmeldungen über Verhalten und Entwicklung ihrer Kinder. Das betrifft tägliche Rückmeldungen in schriftlicher Form im Mitteilungsheft oder per Telefon bei wichtigen Ereignissen, positiven Entwicklungen oder auch unerwünschten Vorfällen. Weiter werden regelmäßige Elternsprechtage abgehalten. Außerdem können die Eltern die Lehrer wöchentlich während ihrer nachmittäglichen Präsenzzeit an der Schule erreichen. In den meisten Fällen sind die Eltern an solchen Rückmeldungen interessiert.

Die Schule erwartet von den Eltern auch Rückmeldungen über aktuelle Vorfälle oder allgemeine Entwicklungen, die den erzieherischen Bereich im Allgemeinen betreffen, speziell den häuslichen Bereich. Die meisten Eltern nutzen die Möglichkeiten zu individuellen Gesprächen über die schulische und häusliche Situation der Kinder.

Wo dieses möglich ist, werden die Klassenlehrer auch in therapeutische Maßnahmen, die außerhalb von Schule stattfinden, durch Informationsabgleich eingebunden. Dafür unterschreiben die Eltern eine Freistellung von der Schweigepflicht.

Ist die Jugendhilfe durch Beratung oder im Rahmen familienunterstützender Maßnahmen in der Familie präsent, werden die Klassenlehrer auch in die Hilfeplangespräche eingebunden.

Hintergrund dieser engen Vernetzung ist, dass durch den häufigen Abgleich von Sichtweisen und den Austausch von Informationen die für die Förderung eingesetzten Kräfte sinnvoller gebündelt werden können.

Nutznießer dieses Vorgehens ist der Schüler, dessen individueller Förderbedarf hier umfassend in den Blick genommen wird.

 

Zuletzt aktualisiert am 25.10.2009